FAQ – Frequently Asked Questions

Wir beantworten häufig gestellte Fragen zu den Eturnity-Lösungen

Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung häufig gestellter Fragen von Kunden und Interessierten.
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Allgemeine Fragen

Die Eturnity Plattform ist modular aufgebaut. Sie bestimmen selbst, welche Produkte und Add-ons bei Ihnen zum Einsatz kommen. Am besten lassen Sie sich von unseren Kundenberatern beraten.

Das hängt mit den Benutzerrechten zusammen, die dem Mitarbeitenden zugewiesen sind. im Folgenden findet sich eine Übersicht über die verschiedenen Benutzerrollen und die entsprechenden Berechtigungen:

Administrator Bibliothek: Alle Rechte für die Bearbeitung aller Komponenten und Preise inklusive Margen.
Projekte: Bearbeitung und Zuweisung an andere Benutzer aller Projekte.

Projektmanager Bibliothek: Keine Rechte für die Bearbeitung von Komponenten und Preisen.
Projekte: Bearbeitung und Zuweisung an andere Benutzer aller Projekte.

Einfacher Benutzer Bibliothek: Keine Rechte für die Bearbeitung von Komponenten und Preisen.
Projekte: Nur Sichtbarkeit und Bearbeitungsmöglichkeit der ihm / ihr zugewiesenen Projekte.

Ein Standardset von Modulen und technischen Komponenten wird von Eturnity bereit gestellt. Sie sind jederzeit frei darin, Komponenten selbst hinzuzufügen oder zu entfernen.

Wir bieten mittels Webhooks standardisierte Verknüpfungen zu klassischen Buchhaltungs- und Rechnungsprogramm an. Bitte treten Sie dazu mit unseren Kundenberatern in Kontakt, die Ihnen genau aufzeigen, wie das funktioniert.
Sie können dabei auf bewährte Middleware wie Zapier oder Integromat setzen.

Eturnity Experte

Wir bieten folgendes Kartenmaterial für folgende Länder an:
Schweiz: In der Schweiz kann Google Maps wie auch das Swisstopo Kartenmaterial eingesetzt werden.
Deutschland: Google Maps und Orthofotos.
Österreich: Google Maps und Orthofotos von Basemap.

Was Sie selbst einstellen können ist der Zoomfaktor des Bildes. Wenn sie also nicht das ganze Bild größer möchten, sondern einfach das Haus größer darstellen möchten, können Sie das auf der Seite konfigurieren, auf der Sie das PDF generieren.

Neben der Moduldarstellung finden Sie dort auch die Einstellung “Zoom”, wo Sie zwischen “minimal”, “normal” und “maximal” auswählen können. Entsprechend wird das Haus mit den Modulen größer oder kleiner abgebildet. Das können wir für Sie auch standardmässig anpassen, wenn Sie die Änderung nicht bei der Generierung jedes PDFs vornehmen möchten, sodass der Zoom bspw. immer auf “maximal” eingestellt ist.

Wir haben leider keinen Einfluss auf die Regelmäßigkeit der Updates von Google Maps. Für fehlende Adressen gibt es aber einige Workarounds.

1. Öffnen Sie Google Maps separat. Suchen Sie das gewünschte Haus, für das Sie eine Auslegung planen möchten und klicken mit der rechten Maustaste das Gebäude an. Anschließend klicken Sie auf “Was ist hier?” und fügen im Solarexperten die entsprechende Adresse ein.

2. Versuchen Sie die Adresse vom Gebäude nebenan oder einer Straße nebenan einzugeben. Sie können dann im Kartenausschnitt zum gewünschten Gebäude wechseln. Auf dem PDF wird immer dasjenige Gebäude angezeigt, für welches die Module eingezeichnet sind. Die Kundenadresse können Sie dann ganz einfach im Reiter “Kunde” korrigieren.

Ja, Sie können verschiedene Dächer mit unterschiedlichen Modulen und Unterkonstruktionen auslegen. Klicken Sie auf “+ Neue Dachausrichtung”, um weitere Module oder Unterkonstruktion hinzuzufügen.

Ja, Sie können die jährlichen Betriebskosten als Prozentsatz der initialen Investitionskosten oder als Fixbetrag pro kWp der Anlage definieren. Diese Einstellungen können unter “Wirtschaftlichkeit” vorgenommen werden.

Bei der Batterie werden die jährlichen Betriebskosten als fixer Betrag hinterlegt. Bitte teilen Sie uns den gewünschten jährlichen Betrag mit, falls Sie diesen ändern wollen.

Ja, Sie können diese projektspezifisch unter “Wirtschaftlichkeit” anpassen. Wenn Sie dies standardmässig anpassen möchten, können wir das gerne für Sie übernehmen. Senden Sie uns dazu eine E-Mail mit den gewünschten Werten.

Der interne Zinsfuß (IRR) zeigt Ihnen an, mit welchem Zinssatz die Investition Ihrer Kunden im Projekt theoretisch verzinst wird. In der BWL ist dies häufig ein Wert, der für die Beurteilung oder den Vergleich der Attraktivität von Projekten genutzt wird.

Der Interne Zinsfuß wird dann in den Kontext von aktuellen Zinsen von anderen Investitionen, also bspw. auf einem Sparkonto, gesetzt. Wenn Sie einen negativen IRR erhalten, würde dies bedeuten, dass sich die Investition in die Anlage für Ihre Kunden nicht auszahlt

Die Opportunitätskosten stellen die Verzinsung der Investitionsalternative dar. Dies wird für die Berechnung der IRR benötigt. Die Opportunitätskosten stellen den Zinssatz dar, den Ihre Kunden erhalten würden, wenn Sie das Investitionskapital auf einer Bank “investieren”, anstatt es in die PV-Anlage zu investieren.

Die Wartezeit wird in der Simulation nicht berücksichtigt. Die KLEIV/GREIV wird direkt von den initialen Investitionskosten abgezogen.

Ja, wenn das entsprechende Verbrauchsprofil mit einer Wärmepumpe ausgewählt wird, wird eine “nicht-intelligente” Wärmepumpe berücksichtigt, die einfach läuft, wenn Wärme benötigt wird.

Eturnity Rechner

Im Gegensatz zu Vergleichsportalen, gehen die Kundenanfragen in Ihrem Solar- oder Heizungsrechner nur an Ihre Firma. Sie stehen damit nicht in Konkurrenz mit anderen Installateuren.

Ja, sie können den Solar- oder Heizungsrechner auf beliebig vielen Webseiten integrieren.

Ja, Sie können die Produkte und Preise Ihrer Wahl im Solar- oder Heizungsrechner selber festlegen.

Sie kann grundsätzlich aufgehoben und individuell gesetzt werden. Allerdings sind die Verbrauchsprofile entsprechend dem Bedarf von kleineren Gebäuden definiert. Dies kann dazu führen, dass die Situation bei größeren Gebäuden nicht realistisch abgebildet wird. Die Profile entsprechen den Profilen, die auch im Eturnity Experten zur Auswahl stehen.

Von anderen Solarrechnern haben wir starke Hinweise erhalten, dass ein Zwang zur Dateneingabe die Konversionsrate deutlich verschlechtert. Außerdem ist diese Praxis im EU-Raum seit der Einführung der DSGVO sehr umstritten, da es eine Verletzung des Koppelungsverbots darstellen könnte (Art. 7 Abs. 4 DSGVO). Das ist zwar für die Schweiz aktuell nicht relevant, könnte es aber werden, da die Schweiz ihre Datenschutzgesetzte aktuell auch überarbeitet. Technisch ist es grundsätzlich möglich, die gewünschte Anpassung vorzunehmen.

Berechnungen

Die Ersparnisse über die Laufzeit werden im Solarrechner basierend auf den akkumulierten Kosten für den Strom vom Netz berechnet, wobei auch die Teuerung berücksichtigt wird. Davon abgezogen werden dann die akkumulierten Kosten für die PV-Anlage. Dort werden wiederum Unterhaltskosten (als Prozentsatz der Investitionskosten oder als fixer Betrag pro kWp) und ein allfällig erwarteter Anstieg bei der Einspeisevergütung berücksichtigt. In Deutschland ist dies standardmäßig auf 0 angegeben, da der Rückspeisetarif staatlich garantiert ist. Alle genannten Parameter können vom Kunden individuell festgelegt werden.

Die Steuerersparnis setzten wir standardmäßig auf 15 % der Investitionskosten. Wir können diesen Wert aber gerne für Sie anpassen, falls Sie hier mit einem anderen Wert rechnen. Sie können uns dazu einfach per Mail kontaktieren an support@eturnity.ch.

Generell bilden die Ersparnisse der nicht bezahlten Stromtarife, sowie die Einnahmen von den Einspeisetarifen die Erträge. Zum einen wird in der Simulation die Inflation der Strom- und Einspeisetarife berücksichtigt (diese Werte können individuell angepasst werden). Dies führt dazu, dass der jährliche Ertrag jedes Jahr etwas ansteigt. Auf dem Angebot wird dann der durchschnittliche Ertrag über die simulierte Lebensdauer der Anlage (z. B. 25 Jahre) ausgegeben.

Unsere Berechnungen sind eher konservativ. Sie basieren auf einer Datenbank, die von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellt werden (PVGIS).

Die Produktionskosten entsprechen den Stromgestehungskosten. Diese werden basierend auf den initialen Investitionskosten, den jährlichen Unterhaltskosten, der jährlich produzierten Strommenge sowie dem WACC (weighted average cost of capital) berechnet. Der WACC bezeichnet die gewichteten Kapitalkosten und dient der Diskontierung der Erträge und Aufwände des Projektes, um den heutigen Wert der entsprechenden Beträge in den Berechnungen der Produktionskosten berücksichtigen zu können.

Investition: Die Investition besteht aus dem Anlagenpreis (PV & Batteriespeicher) abzüglich einer allfälligen Einmalvergütung. Die Zusatzförderung / Steuerersparnisse werden ebenfalls berücksichtigt, sofern in den Projekteinstellungen “Erweiterte Wirtschaftlichkeitsberechnung” selektiert ist.

Erträge: Die Erträge bestehen aus den Einsparungen aus “verhindertem Stromkauf” (also Eigenverbrauch * Stromverbrauchstarif) sowie aus den Einnahmen aus dem Stromverkauf (Einspeisemenge * Einspeisetarif). Falls ein hinterlegter Tarif verwendet wird, fließt dieser stundengenau in die Berechnung ein (Hoch- und Niedertarif). Zudem werden die Stromverbrauchs- und Einspeisetarife jährlich verändert (z. B. Berücksichtigung der Inflation).

Betriebskosten: Die Betriebskosten für PV und Batteriespeicher werden von den Erträgen abgezogen.

Ihre persönlichen Berater:innen

Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit unserem Kundenberater auf.

Clemens Bathon
Clemens BathonKundenberater Deutschland
Fabienne Kallmeyer
Fabienne KallmeyerKundenberaterin Deutschland

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